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 Hintergrundgeschichten

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Nedlim
Sklave
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BeitragThema: Hintergrundgeschichten   Do Jul 15, 2010 4:36 am

Die folgende Geschichte bezieht sich direkt auf meine aktuellen Umbauprojekte. Wer sich von den erwähnten Personen oder Objekten ein Bild machen möchte kann das in der Projektesektion tun.

Der Flammen Golem
"Warum trauerst du Menschling?" Der Sklave der angesprochen wurde wußte nicht, ob sie ihn nur verhöhnen wollte oder ob sie tatsächlich nicht den Unterschied zwischen dem gewimmer der Trauer und dem der Furcht kannte. Instinktiv kauerte er sich noch weiter in die Ecke in der er angekettet war.
Grauenvolle Schreie waren zu höhren. "Komm her Menschling ich möchte dir etwas erzählen." Er war verwundert denn er hatte noch nie einen Vertreter des Volkes der Dawi Zharr soetwas wie güte oder mitleid empfinden sehn. Er wußte nicht ob er ihr folge leisten sollte, in anbetracht der grausamen Dinge deren Ze4uge er bereits geworden war und die mit seinen Mitgefangenen angestellt wurden entschied er jedoch mit dem Rest seines Verstandes der noch nicht Wahnsinnig war, dass es besser war ihr zu gehorchen und so kroch er aus seiner Ecke auf sie zu. "Setz dich Menschling." Er setzte sich auf den ihn dargebotenen Schemel. Die volluminöse Chaoszwergin ihm gegenüber. Er konnte nicht erkennen ob sie, selbst für eine Zwergin, überdurchschnittlich dick war oder muskulös oder ob ihr aussehn durch diese enorm dicke Rüstung herrührte. Es konnte ihm allerdings auch egal sein. Sie mußterte ihn von oben bis unten bevor sie sich ihm nährte und noch gründlicher inspizierte, so wie er es von den Sklavenmärkten in Sauflecken kannte. "Du bist etwas besonderes Menschling weißt du das?" er schüttelte den Kopf und fragte sich zeitgleich was sie wohl meinte. "Du wirst deine bestimmung schon noch erkennen aber zuerst will ich dir meine Geschichte erzählen".
"Es ist nun 350 Jahre her seid ich meine Ausbildung begann Menschling". Sie drehte ihm den Rücken zu und marschierte durch den Raum. Er fragte sich warum sie ihm das erzählte. "350 Jahre sind für euch eine lange Zeit aber für uns nur ein Abschnitt in unserem Leben. Ich begann also meine Ausbildung unter dem großen Dämonenschmied Hrak Zur. Du mußt wissen Menschling das wir eine hohe Kunst praktizieren. Eine Kunst welche mitunter sehr gefährlich sein kann. Und so brachte Hrak Zur mir auch ersteinmal das Schmieden der weniger potenten Gerätschaften unseres Volkes bei". Er fragte sich noch immer was sie mit ihrer Erzählung bezecken mochte. "Als ich diese Diziplin gemeistert hatte wurde ich angelernt die Dämonen des Nordens zu versklaven und ihrere Essenz in meine Werke einfließen zu lassen." Bei dem Wort Dämon zuckte er angewiedert zusammen sehr zur belustigung der Chaoszwergin."Du mußt wissen, dass das binden eines Dämons eine Kunst ist, die ihr Menschlinge vermutlich nie berherrschen werdet und sie verleiht meinen Geräten Macht. Ich schmiedete viele Waffen in meiner Ausbildung und viele Gerätschaften um meinem Volk zu dienen und nun 350 Jahre später stehe ich am Ende. In diesen Tagen werde ich meine bisher größte Schöpfung vollendet haben." Er sah sie fragend an da er immer noch nicht wußte worauf sie eigentlich hinauswollte. Hoffnung keimte in ihm auf. Vieleicht sollte er seinen Leuten im Imperium von seinen Erlebnissen erzählen. Vieleicht würde sie ihn freilassen damit sie vor der Macht der Dawi Zharr erzittern würden sollte er denn ihre Geschichte erzählen.
"Komm Menschling, komm mit mir." Sie nahm die Kette an der seine Fesseln befestigt waren und ehe sie ziehn konnte folgte er ihr bereitwillig denn er wußte was es hieß wenn man im Lande der Dawi Zharr wiedersprach. Sie zog trotzalledem an der Kette so das er stolperte und der länge nach auf sein Geschicht fiel. Höhnisches gelächter drang an sein Ohr. Sie führte ihn durch einige Gänge die er bis jetzt noch nicht gesehn hatte aber er war ja auch erst seid rund 4 Wochen hier wobei seine Lebenserwartung in diesem dunklen Reich in etwa dem doppelten seiner toten Kammeraden entsprach. Sie hatten sie alle geopfert, zur belustigung getötet oder bis zum tode arbeiten lassen.
Je weiter sie kamen desto wärmer wurde ihm obwohl dies kaum möglich war da die Hitze in diesem Teil der Festung bereits am Rande des unerträglichen lag.
Sie kamen in eine großen Raum der von einer Esse erleuchtet wurde deren Licht unnatürlich flackerte. In der Mitte des Raumes lag ein großer Obsidianblock größer als er selber ja beinah so groß wie die menschenfressenden Oger der Trauerberge von denen er jetzt gerne einige zu seinem Schutz angeheuert hätte doch dafür war es zu spät. Seltsame Dinge hingen von der Decke des Raumes herrab. An Ketten aufgehangen sahen sie aus wie grobschlächtige Gliedmaßen aus Stein und schwarzem Metall.
Er zuckte zusammen als sie wieder begann "Siehe Menschlein dies ist mein Werk. Schaue gut denn soetwas wirst du nie wieder erblicken." Erneut keimte ein funken Hoffnung in ihm auf und er bemerkte nicht das hämische Grinsen der Zwergin. Er bemerkte unterhalb des schwarzen Obsidianblockes etwas, dass seine Aufmerksamkeit voll einfing denn dort wo er hinblickte lagen die verkohlten Überreste von mindestens 5 anderen Lebewesen deren genaue Rasse er beim besten willen nicht mehr erkennen konnte. Die Hoffnung die er sich so mühevoll aufgebaut hatte wich nun einer Furcht. Einer unglaublich nackten, kalten und urtümlichen Furcht. Sollte er der nächste sein? Würde er auch verbrannt und verkohlt zu Füßen des Obsidianblockes liegen? Die Zwergin befestigte seine Kette an einer Halterung in der Wand und betätigte mehrere seltsame Mechanismen. Ein rasseln, quitschen und knacken erfüllte den Raum als die "Gliedmaßen" langsam heruntergelassen wurden. Eine nach der anderen und die Zwergin hatte keine eile diese mit geübten Handgriffen an den nachtschwarzen Obsidianblock zu befestigen. Er ertappte sich dabei wie sein von Wahnsinn zerfressener Geist die schwärze des Steins bewunderte als wenn er keine anderen Sorgen hätte. In der tat er hatte noch nie so einen schwarzen Stein gesehn und er hatte in seinem Leben als Söldner schon sehr viel gesehn. Mit kindlicher neugier beobachtete er weiter das tun der Zwergin sich nicht fragend was das Ziel ihres tuns sei.
Zeit spielte für ihn eh keine Rolle mehr. Er hatte nach 2 Wochen in seinem Gefängniss jegliches Zeitgefühl verloren.
Die Zwergin nährte sich dem ende wie es schien denn sie wandte sich erneut zu ihm. "Schau Menschling schau es dir an ist es nicht Wundervoll?" Eine seltsame Konstruktion ragte vor ihm empor. Bestimmt höher als 3 Meter ragte der nun mit Beinen, Kopf und soetwas wie Armen versehene Obsidianblock vor ihm auf. Ehe er sich bewusst wurde, dass er soeben einen tödlichen Fehler begangen hatte hatte er auch schon die Zwergin gefragt ob dies nun ihr Meißterwerk sei. "Nein Menschling noch ist es nicht vollkommen, etwas sehr wichtiges fehlt noch". Irritiert darüber, dass sie ihm nicht aufgrund seines unverschämten verhaltens den Kopf abgeschlagen hatte blickte er sie verständnissloß an. Die Tür schwang auf und ein anderer nicht weniger furchteinflößender Chaoszwerg kam herein. "Herrin unsere Mission war erfolgreich. Hier ist das was ihr verlangt habt!" Ihr Schüler übergab ihr ein Gefäß das ihn entfernt an eine bleierne Kanne erinnerte. "Ich habe nichts anderes erwartet" sprach sie mit unüberhörbarer Autorität. "Nun denn Menschling nun wieder zu dir. Erfahre nun den Grund deiner anwesenheit in den heiligen Hallen meiner Zunft." er wurde unruhig im angesicht der wahrheiten die er nun erfahren würde doch anstatt weiter mit ihm zu reden wandte sie sich zu zwei Wachen um die von ihm unbemerkt zur Tür hereingekommen waren und sich hinter ihm postiert hatten. Oder waren sie schon vorhher da gewesen. Sein Kopf war einfach zu vernebelt von all den grausamkeiten die er in den 4 Wochewn seiner Gefangenschaft erleben mußte. "Packt ihn und bindet ihn an!" ehe er den Inhalt ihrer Worte begreifen konnte hatten ihn die zwei Chaoszwergischen Wachen gepackt und auf den Obsidianblock gekettet. Er guckte die Zwergin ängstlich an und fing an zu wimmern. "Menschling dies ist dein Schicksal" mit diesen Worten hab sie die bleierne Kanne empor und intonierte einen seltsamen Singsang der ihn in seinen Ohren schmerzte und seinen Geist noch mehr verzerrte sofern dies überhaupt noch möglich war. Er wand sich auf dem Block nicht hinnehmen wollend das es kein entrinnen und keine möglichkeit zu Flucht gab. Er sah auf den Boden und bemerkte abermals die verkohlten Überreste. "Sie waren zu schwach Menschling." voller Angst weiteten sich seine Augen als er sah wie sie die Kanne über ihn hob und mit ihrer freien Hand einen mächtigen, glühenden und mit einer Aura der bößartigkeit umgebenen Hammer griff. Erneut intonierte sie den schmerzhaften Singsang und nun stimmten auch die Wachen mit ein. Er wollte schreien doch seine Kehle versagte ihren dienst. Sie nahm die Kanne, öffnete sie und für den bruchteil eines Augenblicks konnte er den darin gefangenen Dämonen erblicken ehe sie ihn mit einem mächtigen schlag ihres magischen Hammers in seine Brust trieb. Brennende Qualen durchzuckten ihn als Sklave, Dämon und metallverstärkter Fels zu einer unheiligen Einheit verschmolzen. Ein letztes Mal sah er vor seinen Augen seine Heimat. Klare Bäche schlängelten sich durch grüne Wiesen und Wälder und die Kinder des Dorfes spielten miteinander während die Frauen und Männer die Feldarbeit machten.
Das letzte was er hörte bevor er endgültig in einen gnädigen, dunklen Wahnsinn abglitt war die respektvolle Stimme eines alten Chaoszwergen der etwas in einer Sprache sagte die er nicht verstand. "Ashtariyrtii ich gratuliere dir zu deiner Schöpfung. 350 Jahre sind vergangen seid ich dich aufnahm und du hast dich hervorragend entwickelt. Deine Lehre bei mir sei nun beendet." "Ich danke dir Meißter Hrak Zur und übergebe dir dieses Konstrukt als Geschenk auf das es in euren Schlachten seinen Wert beweisen möge."
Im weggehn murmelte der alte Chaoszwerg kaum verständlich einen letzten Satz "Wenn sie doch nur nicht so viel mit den Rohstoffen spielen würde" dann verschwand er in die tiefen der Schmiede.
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