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 Schwaches Menschlein

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BeitragThema: Schwaches Menschlein   Mo Aug 03, 2009 3:16 am

Personen:
Malak Hohenstolz -> Feldherr
Haluk Dragar -> Streitsüchtiges Ratsmitglied
Milan Kirchner -> Ratsmitglied
Diego Durak -> Ratsmitglied
Gilada -> Verräterisches Ratsmitglied
Pater Fakhr -> Priester
Narak -> Feldwebel der 2Kompanie
Norek -> Soldat der 3Kompanie
Kurfürst Drakenbork -> Kurfürst des Imperiums


Gefallene vor der Schlacht:
„Alarm, Sie kommen!“, fegte der Ruf eines Reiters durch das Lager, der sein Pferd trotz des wenigen Platzes anspornte und dabei Zelte umriss. Kinder schrien. Hektik brach aus. Alle liefen zu ihren Waffen. Nur in einem Zelt herrschte Ruhe. Niemand rührte sich. Erst als der Reiter eintraf erhob sich einer der Männer und seine gebieterische Stimme fuhr ihn an: „Du reitest sofort zu Waffenkammer zurück und lässt dich einkleiden. Danach meldest du dich als Krieger in der Reiterstaffel.“
Unterwürfig zog der Reiter an den zügeln und ließ das Pferd zurück preschen, dabei über seine Schultern ein: „Jawohl Sir“, brüllend.
Nun drehte sich der Aufgestandene zu seinem ältesten Rat um und stellte fest dass dieser in eine hitzige Diskussion verfallen war. Ohne sie zu unterbrechen lauschte er ihr:
„… Gebot ist zu befolgen.“, beendete gerade Haluk schneidend seinen Satz, dessen Anfang er nicht gehört hatte.
„Das Grundgesetz der reinen, praktischen Vernunft besagt handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“, wurde ihm von Gilada entgegnet. Der Feldherr Malak wollte sie schon unterbrechen, genauso unwirsch wie er es bei dem Reiter gerade eben noch getan hatte. Doch dann wurde er neugierig. Er lauschte dem hitzigen Disput.
„Nein, wir müssen Treu sein unsere Pflicht vor Gott erfüllen!“, schrie Haluk erbost zurück und ließ seine Faust auf den Tisch nieder kehren.
„Sind wir Treu und erfüllen wir nur unsere Plicht. Wird dies zu unserer unnachlässigen Bedingung desjenigen Wertes, den sich Menschen allein selbst geben können - Nein, sogar geben müssen - führen.“, Gilada antwortete wieder in seinem provozierenden langsamen Ton. Mit dem er schon dutzende Male Haluk zu Weißglut gebracht hatte.
Zu dem Erstaunen von Malak ging Haluk nicht auf die Provokation ein und spie zwar die Worte aus, aber blieb bei ihnen genauso Sachlich wie bisher: „Nein wir müssen so handeln aus Pflicht und der Pflicht willen.“
Gilada wechselte wieder die Taktik und sprach diesmal spöttisch zu Haluk: „Hm, gilt es nicht, jede zu Endgültigkeit fest werdende Gestalt zu durchbrechen, alle denkbaren Standpunkte in ihrer Relativität zu beherrschen; und gilt es nicht, in jeder Weiße des Umgreifenden bewusst gegenwärtig zu sein, alle Weisen der Mittelbarkeit zu vollziehen?“
„Jede Vernunft verbietet es dir zu dissidieren und damit tausende in den Tod zu reißen.“, Haluk sprach von Dissidieren. Um was ging es den nun wirklich in diesem Geschwätz, fragte sich Malak gerade als sein Ohr die nächsten Worte vernahm:
„Um der Gleichheit und Freiheitwillen die du verlangst, in ihrer Materie zu erfüllen würde ich sterben. Aber nicht um die entartete Struktur unseres Landes zu schützen und mich ihr zu unterwerfen.“, dass konnte doch nicht sein, dieser Hornochse Gilada zweifelte wirklich an ihren System. Er musste eingreifen ehe es zu spät sein würde, somit mischt er sich mit den Worten ein:
„Deine Aussage über unser System und der konstitutioneller Monarchie ist eine Frechheit höchsten Grades und fordert die Eliminierung von dir und der anderen deiner Glaubensverfechter.“ Anders als Malak vermutet hatte schwieg Gilada nun aber nicht, sonder sprach weiter:
„Die ihr als Fehlgeleitete bezeichnen würdet, da sie Leben um des Lebenswillen?“ Die röte schoss Malak in das Gesicht. Doch er wollte seinen Gefährten Gilada nicht aufgeben. Dies forderte zwar das Gesetz, aber er stand über dem Gesetzt. Also konnte er auch Hochverrat so auslegen wie er wollte. Somit zischt er Gilada die Frage zu:
„Wiederruft ihr eure Aussagen? Dann bleibt ihr verschont.“, oder bettelte er sie in Wirklichkeit? Das war kaum zu erkennen, denn sein Gesicht hatte er zu einer hässlichen Fratze verzogen, die keine genaue Deutung duldete.
„Das heimliche Leben eurer Seele, das anders als euer äußeres Scheinbild sich in den Himmel erhebt und erst nach dem Tod eurer grausamen unterjochenden Hülle; die oberen Seelenkräfte und somit das höhere Licht öffnen kann wird verziehen werden. Aber nicht euch der Hülle des Grauens. Ihr werdet in der Hölle schmoren.“, diese offene Drohung von Gilada schwebte im Zelt. Eine Drohung und Beleidigung die selbst Malak nicht ignorieren konnte.
Zu seinem Erstaunen öffnete Haluk wieder den Mund und fragte in höchstem Grade interessiert: „Ihr sprecht von den Urnotwendigkeiten des Inneren Lebens?“
„Ja und von der äußeren Verderblichkeit.“, beantwortete Gilada schnell die Frage.
Malak sah Gilada wütend an. Bestrafen musste er ihn auf jeden Fall, aber er konnte eventuell noch Giladas Leben verschonen, mit zitternder Stimme sagte er: „Du meintest aber nicht insbesondere mich; und bist jetzt bereit all deine Thesen zurück zu ziehen, oder? Du wirst jetzt wiederrufen und dafür die Erlösung Gottes erlangen!“
Anders als Malak erwartet hatte, wurde er angeschrien: „Nein, ich werde nicht wiederrufen!“ Kaum war dieser Satz über die Lippen von Gilada gekommen war allen Anwesenden klar. Noch vor der Schlacht würde Gilada als Verräter am Strick verenden.

Die Befehle von Malak zischten über den Platz. Sofort kamen 3Priester angerannt obwohl Malak nur auf einen bestanden hatte. Wieder lies Malak seine Stimme über den Platz donnern:
„Wir sind hier zusammen gekommen um den gottlosen Verräter Gilada an unser Land und König zu bestrafen. Im Angesicht von drei meiner höchsten Ratsmitgliedern Haluk Dragar, Milan Kirchner und Diego Durak und meiner Anwesenheit Malak Hohenstolz hat er Hochverrat begangen. Um diese Gräueltaten zu beseitigen wird er jetzt am Strick verenden. Unter den Augen von Pater Fakhr.“

Der leicht rundliche Pater beugte sich zu Gilada herunter und fragte ihn mitleidig: „Möchtest du deine Beichte ablegen, bevor du dem Allmächtigen entgegen trittst?“
Zu seinem entsetzen begann Gilada nur laut zulachen. Als er sich schließlich traute ihn zu fragen, ob er über Sigmar lache. Bekam er die Antwort: „Nein, sondern über dich“, entgegen geworfen. Mit der er nichts anfange konnte.
Dies bemerkt Gilada sofort und sprach nun mit vor Arroganz triefenden Worten weiter: „Allmächtig nennst du ihn? Ich kann dir beweisen das er es nicht ist.“
Stirnrunzelnd und mit bebender Stimme fragte er: „Und wie gedenkst du es zu tun?“
Gilada lachte wieder hysterisch auf und fuhr dann fort: „Wenn dein Gott wirklich allmächtig ist, dann müsste er doch ein Stein erschaffen können, der so schwer ist das er ihn nicht mehr hoch heben kann, oder?“
„Natürlich kann er das!“ antwortete gleich der Priester.
„Wenn er dies kann, dann kann er ihn aber nicht hoch heben, oder?“, fragte Gilada Scheinheilich weiter.
Der Priester entgegnete sofort wider: „Natürlich kann er ihn hoch heben, er kann alles!“
„Wenn er ihn hochheben kann ist der Steine aber nicht so schwer, als wenn er ihn nicht hochheben kann, oder?“, hackte Gilada nach.
„Natürlich nicht.“, echote der Pater.
„Somit hat er es nicht geschafft einen so schweren Stein zu erschaffen den er nicht hochheben kann. Damit dürfte bewiesen sein das Gott nicht allmächtig ist.“, bevor Gilada seinen Satz beendet hatte bemerkte er, dass er den Priester geschlagen hatte.
Doch dieser wollte seine Niederlage nicht eingestehen und rief laut aus: „Dieser Mann ist von dem Chaos infiziert! VERBENNT IHN!“
Man packte Gilada sofort, aber anders als er erwartet hatte, wurde er nicht erhängt, sondern auf einen schnell, provisorisch errichteten Scheiterhaufen geworfen und verbrannt.


Angst vor der Schlacht:
Ein Reiter preschte durch das Lager, ohne anzuhalten als ein Kind unter die Hufe seines Rosses kam. Das Kreischen einer Frau durch drang die Menge, die nun zu ihren toten Knaben stürzte, der vielleicht acht Lenzen gezählt hatte. „Warum Sigmar, warum er? Mein einziger Sohn, warum hast du ihn mir genommen? Was…“ Ihr lautes Schluchzen wurde von einer barschen Stimme durchbrochen: „Alle zurück auf ihre Position sofort.“ Die Menge zerstreute sich sofort wieder. Nur die Frau blieb schluchzend neben dem Kind liegen. Der Herold fuhr sie an: „Wir haben Krieg, da gibt es Tote. Lass deinen Sohn los und geh sofort in dein Zelt zurück.“ Die Frau rührte sich keinen Millimeter und begann nur noch lauter zu schluchzen. Der Herold packte sie an ihren Schultern und riss sie hoch. Sie versuchte dabei verzweifelt ihren Sohn zu umklammern. Der ihr aber aus den Händen rutschte. Der Herold schrie sie noch einmal an: „Es war ein Befehl von mir, dass du verschwinden sollst“. Dabei trat er gegen den hübschen blonden Kopf des gefallenen Knaben.“Der ein lautes Knacken von sich hören ließ. Die Frau sprang auf und schlug auf den Herold ein. Der sie aber Mühelos zurück in den Dreck schmiss und schrie: „Du Miststück wagst es einen Höheren anzugreifen.“ Seine Hand flog von einer zu anderen ihrer Backen. Leise, so leise das es kein anderer hören konnte, flüsterte er zu ihr: „Wärst du schöner würde ich mich an dir vergehen, aber so bleibt nur deine Tochter über.“ Kaum hatte die Frau diese Worte wahrgenommen sprang sie wieder auf und schlug auf ihn ein. Lächelnd zog der Herold sein Schwert lies es auf sie nieder fahren und schrie: „Sie hat sich an mir vergangen. Aber jetzt ist es vorbei. Alle zurück auf ihre Positionen!“ Doch kaum hatte er den Satz zu Ende gebracht. Spürte er einen Schlag gegen seinen Helm donnern. Ein weiterer Krieger war aufgetaucht, der das Gesicht des Herolds zu einer undefinierbaren Masse verformte. Ehe einige Krieger seinen Angreifer von ihm weg zerrten. Es war ein breitschultriger Mann mit dem gleichen blonden Haar des Jungens. Wahrscheinlich sein Vater. Verzweifelt versuchte er sich aus den Griffen der Soldaten zu befreien. Aber ohne Erfolg. Ein Arzt kam angerannt um das Gesicht des Heroldes zu versorgen. Doch er lehnte die Hilfe ab und rief: „Alle zurück auf ihre Positionen.“ In die Richtung schauend in der er die Feinde erwartete.


Der Aufstand:
Kaum hatte sich der letzte Tumult den das tote Kind verursacht hatte gelegt und kaum waren die Schreie des Mannes auf dem Scheiterhaufen verklungen, entstand der nächste Aufruhr. Ein Truppe Soldaten hatten mit einem Ochsenkarren die Straße versperrt und auf dem Karren 2Fuß über den Boden stand ein Soldat der zu einer Hasspredigt ansetzte: „Diener Sigmars, meine Freunde und Kumpanen höret mir zu. Wir das einfache Volk, wir die unsere Herren bedienen, wir die unser Land zusammen halten, wir sollen wieder fallen. Damit die Grafen sich im Essen wälzen können, während wir verhungern? Damit die hohen Herren weiter auf uns herum trampeln können. Uns als Vieh ansehen und antreiben können. Nein wir müssen uns wehren. Steht mir bei in diesem Kampf gegen unsere Herren. Wir können nicht zulassen, dass sie weitere unschuldige Kinder und Frauen umbringen und ihre Männer zu Sklaven der Armee machen. Wir können…“, weiter kam er nicht. Ein Bolzen hatte seine Kehle durchschlagen. In der Menge vor dem Aufsässigen brach Hektik aus. Die hinteren rückten vor um zusehen was passiert war und die vorderen nach hinten weg von der Leiche. Doch auch diese Unruhe verflog schnell wieder als ein Trupp Reiter erbarmungslos auf die Versammlung los preschte und alle in ihren Weg umrissen. Die Soldaten verflüchtigten sich wieder. Die letzten welche ausgeharrt hatten verschwanden spätestens als einer der Reiter schrie: „Alle zurück auf ihre Position!“ Nach dem der Wagen weg gerollt worden war erinnerte nur noch eine dunkle Blutlache an den kleinen Aufstand.


Malaks Rede nach dem Aufstand:
„… So ist der Aufrührer heute der große Ketzer zur restlosen Zerstörung des Imperiums. Wo immer wir in der Welt Angriffe gegen das Imperium hören, sind Gottlose ihre Fabrikanten, gleich wie ja auch im Frieden und während des Krieges die Gottlosen reden und ihre Presse den Hass gegen das Imperium planmäßig schürte…
Die Gedankengänge der Gottlosen dabei sind klar. Die Zerstörung des Imperiums, d.h. die Ausrottung der völkischen angeborenen Intelligenz und die dadurch ermöglichte Auspressung der Imperialen Arbeitskraft im Joche der Gottlosen Finanzwelt ist nur als Vorspiel gedacht für die Weiterverbreitung dieser gottlosen Welteroberungstendenz…“, nachdem Malak seine Rede beendet hatte sah er zufrieden durch seine Zuschauerscharr. Alle hatten ihm an den Lippen gehangen. Reden konnte er schon immer schwingen. Egal ob er hinter ihnen stand, oder sich in Wirklichkeit für seine Worte verabscheute; er fuhr weiter fort nach einer kurzen Pause: „Die Außenpolitik des Imperiums hat die Existenz der durch ihr Reich zusammengefassten Rasse auf ihren Planeten sicher zustellen … Nur ein genügend großer Raum auf dieser Erde sichert einem Volk die Freiheit des Daseins…“, wieder macht er eine Pause und sah das jubelnde Volk an. Er hatte sie genügend aufgehetzt jetzt hieß es wieder ihren Glauben an das Imperium mit einfachen Worten zu stärken. Er setzte zum letzten Teil seiner Rede an: „Die völkische Weltanschauung erblickt die Bedeutung der Menschheit in deren rassischen Urelementen… Sie glaubt somit keineswegs an die Gleichheit der Rassen, sondern erkennt mit ihrer Verschiedenheit auch ihren höheren oder minderen Wert und fühlt sich durch diese Erkenntnis verpflichtet,… den Sieg des Besseren, Stärkeren zu fördern, die Unterordnung des Schlechteren und Schwächeren zu verlangen. Sie huldigt damit prinzipiell dem aristokratischen Grundgedanke der Natur“, er legte eine kurze Kunstpause ein um seine Worte wirken zu lassen, bevor er fort fuhr: „Sie sieht nicht nur den verschiedenen Wert der Rassen, sondern auch den verschiedenen Wert der Einzelmenschen.“
Nachdem der letzte Satz gefallen war herrschte kurz Stille. Bis Malak: „Für Sigmar“, rief in den alle einfielen. Wieder liefen alle durch einander. Es dauerte etwas bis sie alle wieder auf ihren Positionen waren. Nun endlich konnte der Feind konnte kommen. Sie würden ihm stand halten mit Sigmar an ihrer Seite.


Der Feind kommt:
Narak sah sich um, die Rede von Malak hatte gut getan. Die Moral seiner Untergebenen war wieder etwas gehoben. Das drohende Desertieren einiger Soldaten war abgewendet worden. Und die wenigen die es gewagt hatten Deserteure zu werden waren von ihren eigenen Freunden an das Messer geliefert worden. Vor wenigen Stunden waren die Deserteure noch bewundert worden, jetzt wurden sie nur noch als Feiglinge und Verräter an dem Imperium angesehen. Er wartete nur noch auf Befehle seine 103Mann starke Kompanie stand Kampfbereit da. Auch die anderen drei Kompanien mit jeweils 124, 178 und 237Mann waren Kampfbereit. Einen flüchtigen Blick ließ er zu der kleinen Reiterstaffel und den Kriegsmaschinen wandern. Die aller anscheinen nach auch nur noch auf dem Feind warteten. Er sattelte auf, die anderen Feldwebel taten es ihm gleich. Im Gefolge seiner Leibwache vom 20schwer gerüsteten Reitern erschien der Feldherr Malak auf dem Feld. Er galoppierte vor seiner Armee her und rief dabei ununterbrochen: „Sigmar!“ In dieses Gebrüll brachen auch die Krieger ein an denen er vorbei ritt. Als er wieder in der Mitte ankam und sein Schwert Richtung Himmel streckte taten es ihm alle Krieger nach. Es kehrte wieder Ruhe ein. Innerhalb von einer Stunde würde die Feindliche Armee sie erreichen.
Langsam wurde die feindliche Armee größer. Sie wuchs in alle Richtung. Eine grüne Flut die Alles unter sich verschlang. Mit einem enormen Tempo kam sie näher. Die ersten Pfeile prasselten schon vor den imperialen Kriegern in den Boden…


Zuletzt von Admin am Mo Aug 03, 2009 3:17 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Schwaches Menschlein   Mo Aug 03, 2009 3:17 am

Der Kampf:
„Wartet“, befahl die autoritäre Stimme von Narak. Keiner seiner Krieger rührte sich alle schlugen nur mit ihren Waffen gegen die Schilde. Das donnern der Imperiums- Kanone lies die Erde erzittern. Die erste Welle der Grünhäuter fiel. Doch unablässig rückten sie weiter vor. Ein Ende war immer noch nicht in Sicht. Wieder rief Narak: „Wartet, lasst Sie kommen.“ Die Kanonen schossen nun ihre zweite Ladung ab. Die ersten Musketen Schützen begannen zu feuern, während die Goblins immer weiter vorrückten. Aus ihrer linken Flanke brach plötzlich ein Wolfsreitertrupp heraus und schoss auf die Artillerie zu. Die nächste Kugelwelle fuhr auf die Goblins nieder. Diese waren nun aber auch nahe genug an die Imperialen heran gekommen um die Geschoße mit ihren Bögen zu erwidern. Im laufen schossen sie auf die Imperiale Armee. Wenige Pfeile trafen ihre Ziele. Da der Pfeilregen aber nicht enden wollte wurden es immer mehr. Die Ordensritter preschten nun vor um die Kriegsmaschinen zu schützen, dabei verhinderten sie nur zu ihrem Unglück auch, dass die Kriegsmaschinen weitere Salven verschießen konnten. Narak schrie noch einmal über den Kampfeslärm hinweg: „Wartet!“
Keiner seiner Soldaten rührte sich von seinem Fleck. Alles andere hätte Narak auch gewundert. Es würde noch etwas dauern bis Chaos ausbrechen würde. Er lies einen flüchtigen Blick zu den anderen Kompanien wandern. Zwei von ihnen befanden sich schon im Nahkampf, eine weitere wartete auch noch. Narak riss sein Schwert in die Höhe und rief „Jetzt“, als die Goblins nur noch 30Schritt von ihnen entfernt waren. Seine Schützen schossen. Die erste Goblinwelle war gebrochen. Nur vereinzelnde Goblins kamen an, die Meisten aber flohen zurück. Wieder schrie er: „Jetzt“. Die zweite Salve ging auf die Feinde nieder. Nur noch 20Schritt waren die Goblins entfernt als auf sie die dritte Salve niederkehrte. Nur noch 15Schritt bei der vierten Salve. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen Narak rief: „Angriff!“ Die Soldaten liefen im gleich mäßigen Tempo los auf die Goblins zu. Das einfache Fußvolk steckte schon in der grünen Maße fest während Narak mit seinem Elitetrupp der aus 20Bihändern bestand weiter vorrückte. Wieder sah er sich um. Die Ordensritter hatten den Angriff gewonnen und metzelten sich jetzt weiter durch die grüne, allumschlingende Flut. Malak musste sich auch irgendwo in dem Gefecht befinden, er konnte ihn aber nicht ausmachen. Mittlerweile waren alle vier Kompanien im Gefecht verschlungen. Die zweite war jetzt schon sehr stark dezimiert worden und er machte sich Sorgen um sie. Wieder glitt sein Blick zu den Kriegsmaschinen die nun so gut wie ungeschützt dastanden. Er drehte sein Ross und erkämpfte sich Mühsam den Weg zu den Kriegsmaschinen. Lange würden deren Wachen den Grünhäutern nicht mehr stand halten können. Wieder lies er sein Blick über das Schlachtfeld kreisen. Langsam verebbte der Ansturm der Grünhäuter. Ein Ende war in Sicht. Zum tausensten mal fuhr sein Langschwert einen Goblin über die Kehle und sein Pferd ritt den nächsten nieder. Nach einer halben Ewigkeiten erreichten sie die Kriegsmaschinen. Drei Mörser und eine Höllenfeuer-Kanone waren schon zerstört. Zu seiner linken brach ein weiterer seiner Elitesoldaten zusammen. Er überprüfte die Zahl seiner Untergebenen und stellte fest, dass sie auf 6Mann geschrumpft war. Er spürte einen Schlag in die Kniekehle und wäre fast von seinem Pferd gefallen. Er drehte sich um. Zu seinem entsetzen näherte sich ihm eine Horde Schwarzorks. Er wendete sein Pferd und rief für Sigmar seine letzten Männer taten es ihm gleich und stellten sich den Schwarzorks entgegen. Ihre Waffen fuhren auf die Schwarzorks nieder. Doch diese ignorierten einfach ihre Anstrengung und parierten die Hiebe. Jetzt standen nur noch zwei seiner Krieger neben Narak und der eine begann zu fliehen. Dem anderen fuhr eine Axt nur Sekunden später in den Kopf. Seinen Zweihänder verzweifelt schwingend drosch Narak auf die Schwarzorks ein. Doch sie parierten jeden seiner Schläge und ließen ihre Äxte auf ihn nieder sausen. Einer durchtrennt sein Bein. Er schrie auf und glitt vom Pferd. Dabei führte er einen verzweifelten Seitenhieb aus. Der Tatsächlich einen der Schwarzorks zu Boden fällte. Er sah gerade noch wie ein umher tanzender Sigmarpriester nach einem riskanten Schlag sein baldiges Schicksal teilte würde bevor er in die ewige Dunkelheit stürzte.


Nach dem Kampf:
„Wir haben gewonnen“, schrie die Stimme von Malak über den Platz. Doch sie fand nur wenig Zustimmung. Die Soldaten murrten und begannen mit der üblichen, aber verbotenen Leichenfledderei. Malak versuchte verzweifelt seiner Stimme Gehör zu verschaffen: „Wir waren Siegreich, sie haben verloren.“ Doch er konnte das murren der Soldaten nicht übertönen. Zu gut konnte er sie auch verstehen. Ein Großteil ihrer Armee war gefallen. Jeder Soldat hatte Freunde, Bekannte und Verwandte zu beklagen. Und sie suchten jetzt alle nach bekannten Gesichtern. Auch er ließ seine Blicke nach Freunden über die Leichen wandern. Die Ruhe, abgesehen von den ständigen Klagerufen der Menschen wurde erst mit der Ankunft eines Reiters unterbrochen. Der ohne Zögern auf Malak zuritt. Kaum war er angekommen Salutierte er vor ihm und wartete auf Erlaubnis zu sprechen, die ihn Malak mit einem Wink erteilte: „Sir, dies war nur eine Vorhut eine weitere Streitmacht ist auf dem Weg nach hier.“ Malak erblasste, eine weitere Streitmacht. Die erste hatten sie kaum aufhalten können. Doch schnell fand er die Fassung wieder: „Wann erreichen sie uns?“ Die Stimme des abgehetzten Reiters krächzte noch immer vor Durst, gab aber sofort die Information weiter: „Morgen Mittag.“ Malak lächelte kurz, morgen Mittag würde reichen um alles Wichtige vorzubereiten. Jetzt war nur noch eine Frage wichtig: „Wie stark ist die Armee?“ Der Soldat ihm gegenüber gab wieder ohne zu zögern die gewünschte Antwort: „Sie ist mindestens genauso stark wie die erste Armee. Außerdem besitzt sie Kriegsmaschinen.“ Malak nickte. Jetzt hieß es keine Zeit mehr zu verlieren. Seine Befehle bellten über den Platz: „Andrehten lassen!“ Diesmal echote sein Befehl aus mehreren Mündern wieder, derer die ihre Abteilungen sammeln lassen mussten. Das Chaos das nun für die nächsten 10Minuten vorherrschte war Vorauszusehen gewesen, aber missfiel Malak trotzdem total.


Missstände in der Armee:
Trotz dem Sieg gegen die Orks und Goblins herrscht Angst und Wut im Lager. Gerüchte über einen Mord an einer Frau, den ein Herold begangen haben sollte, machten die Runde. Aber auch beunruhigende Gerüchte über eine weitere nähernde Armee ließen den Unmut wachsen. Wieder drohten Soldaten zu desertieren. Der Feldherr verlor langsam die Kontrolle über die Lage. Sollte der Kurfürst hier von Wind bekommen, droht dem Feldherrn eine harte Strafe. Wahrscheinlich fühlte Malak sich aus diesem Grund dazu veranlasst härter durchzugreifen und eine neue Verordnung in seiner nächsten Rede verlauten zu lassen.


Neue Verordnungen:
Endlich hatte er die Kompanien wieder ordentlich vor sich stehen. Er müsste sie neu aufteilen. Aber dies würde er später machen. Als erstes hieß es jetzt die Soldaten wieder gehörig zu machen:
„WIR HABEN EINEN SIEG DAVON GETRAGEN! EINEN GROSSARTIGEN, UNGLAUBLICHEN SIEG! SIGMAR HAT UNS BEIGESTANDEN.“, diese Worte wurden von einem schwachen Applaus begleitet. Nur wenige glaubten an die Worte, dass der Sieg wirklich so großartig gewesen war. Aber die Rede wurde fast sofort fortgesetzt: „DOCH NUN VERSUCHEN FEINDE IN UNSEREN EIGENEN REIHEN DEN SIEG IN EINE NIEDERLAGE ZU VERWANDELN!“ Diese Worte zogen ein Pfeifen und fragendes Gemurmel hinter sich her, das aber sofort wieder verstummt als Malak fortfuhr: „DIESE BESAGTEN PERSONEN SIND NUR DARAN INTERESSIERT DAS IMPERIUM ZU ZERSTÖREN! FINDET SIE UND VERNICHTET SIE!“ Die letzten Worte wurden von einem Tobenden Beifall begleitet. Jetzt nach diesen paar Worten hatte Malak den wankelmütigen Mob wieder auf seiner Seite. Doch er durfte jetzt nicht nachlassen, sonst würde die Stimmung schnell wieder kippen. Deshalb fuhr er fort: „Dem Treiben Imperiums feindlicher Organe ist mit dem schärfsten Mitteln entgegenzutreten. Gegen schädigende Akte und desertieren ist mit aller Strenge vorzugehen und, wenn nötig, rücksichtslos von der Waffe Gebrauch zu machen. Adlige die in Ausübung dieser Pflichten von der Waffe Gebrauch machen, werden ohne Rücksicht auf die Folgen des Waffengebrauchs von mir gedeckt. Wer hingegen in falscher Rücksichtnahme versagt, hat Befehlsverweigerung begangen.“
Der Beifall war Ohrenbetäubend. Die Soldaten feierten den knapp erreichten Sieg, stärker als sie es bei einem wirklichen Sieg getan hätten. Aber dies reichte Malak nicht, er musste diese Lage auch noch weiter sichern: „RUHE!“ Langsam verebbte der Lärm. Sodass er fort fahren konnte: „Wir haben heute einen Sieg ohne gleichen davon getragen. Für diesen Sieg dürften wir alle Königlich belohnt werden, wenn wir Nachhause ziehen werden.“ Wieder brach ein Beifallsturm aus, den Malak aber ignorierte. Er sprach einfach weiter: „Doch dieser Sieg soll nicht unserer letzter sein. Morgen wird uns eine kleine weitere Armee von Feiglingen erreichen, die heute zu Feige war mit uns zu kämpfen. Sobald wir diese vernichtet haben, können wir als Sieger nach Hause kehren!“ Pfiffe wurden lauter, die die vermeintlich feigen Feinde ausbuhten. Doch auch diese ignorierte Malak. Er musste das Band zwischen sich und der Armee noch etwas verstärken, somit verkündete er: „Es gibt eine einfache Möglichkeit heraus zu finden wer unter euch, ein Verräter ist.“ Ein fragendes Gemurmel ging durch die Reihen. Nach dem auch dieses verstummt war fuhr Malak fort: „Jeder von euch hat vor mir Nieder zu knien und dem Imperium einen weiteren Treueid zu leisten. Wer hierbei versagt wird als Verräter geachtet.“ Ein zustimmendes raunen ging durch die Menge. Die Feldwebel traten vor und sprachen Malak den Eid nach: „Ich schwöre bei Gott diesen heiligen Eid, dass ich den Kriegsherr, Malak Hohenstolz, dem Oberbefehlshaber der 23Garnision, unbedingten Gehorsam leisten und als tapferer Soldat bereit sein will, jederzeit für diesen Eid zu sterben.“ Diese Prozedur zog sich immer weiter in die Länge, sodass Malak sich schließlich dazu gezwungen sah, alle die ihren Eid schon geleistet hatten zurück an die Arbeit zu schicken. Sie sollten eine Verteidigungsanlage errichten.


Die Entscheidung ist gefallen:
Nur undeutliche hatte Malak das Donnern von Trommeln noch im Ohr. Doch nicht das Trommeln und auch nicht die Zahlreichen gefallenen Krieger ließen ihn Schauder über den Rücken jagen. Nein, alleine durch ihn hatten sie verloren. Er war es gewesen der den Frevel zu desertieren legitimiert hatte. Er war es gewesen, der im Angesicht des Übermächtigen Feindes als erster geflohen war und somit seine Armee in einem heillosen Chaos zurück gelassen hatte. Kaum tauchten am Horizont die Spitzen der Hüte der Chaoszwerge auf wusste er, dass sie verloren hatten. Das auf ihn zu rauschende Wesen das vom Himmel aus auf ihn Feuerspeiend hinunter stieß, das Donnern unzähliger Kanonen die die Erde unter ihm erbeben ließen, die Kugeln die Mitten unter ihnen explodierten, waren vorhersehbar gewesen. Aber nicht das legendenhafte Gefährt, das einer Burg gleich auf sie zurollte. Ein Juggernaut hatte er nichts entgegen zusetzen. So war er zu Flucht verdammt. Er floh. Seine Soldaten sahen es, sie hörten es, befehle gingen im Geschrei unter. Unordnung entstand und die Krieger folgten ihm. Mehrere der Kanonen blieben Unbemannt zurück. Nur wenigen der Feldwebel gelang es Ordnung in ihre Reihen zu bringen. Sie hatten verloren.


Die tapfersten fallen:
Norek sah entsetzt auf; seine Kameraden; sie flohen ihrem Kriegsherrn hinterher. Sie gaben ihre Hoffnung auf und Opferten ihren Feinden das Leben ihrer im Lager verbleibenden Familien. Nur wenige blieben neben ihm stehen. Eine kleine Scharr Krieger versammelte sich um ihn herum. Aber Orientierungslos. Er musste etwas unternehmen. Seine Kehle riss fast bei dem Schrei, den sein Mund plötzlich von sich gab: „Für Sigmar!“. Nur wenige stimmten in den Schrei ein. Doch trotzdem überschalte dieser Ruf das Schlachtfeld. 30Krieger erwiderten seinen Schrei und kamen zu ihm hingerannt. Norek wusste würde er jetzt nicht das Kommando übernehmen wäre alles Sinnlos. Schnell lies er sein Blick über das Gebiet wandern. Es gab keine wirklichen Verteidigungsanlagen. Die wenigen die sie errichtet hatten waren schon wieder von den Feinden zerstört worden. Sie mussten sich zurück ziehen. Aber wohin? Es gab keinen Ort. Mit einer unbekannten Kraft die er noch nie gekannt hatte stürzte er sich seinen Feinden entgegen. Die Krieger folgten ihm mit dem Schrei auf den Lippen. „Für Sigmar!“
Eine Salve löste sich und von einem Donnern begleitet entluden sich die Donnerbüchsen. Die Leiber der Soldaten wurden zerfledert doch trotzdem droschen die Krieger unaufhaltsam vor. Eine zweite Salve ergoss sich über sie und ohne nur den geringsten Verlust zu verspüren waren die Dawi Zharr siegreich gewesen.


Sklavenjagd beginnt:
Wenigen gelang die Flucht. Fast alle liefen in die Arme der Sklavenjägerarmee. Die Armee von Hohenstolz war besiegt. Zu Krüppeln geprügelt befand sich die Heerschar auf dem Weg in die ewige Dunkelheit. In die tiefen Verliese der Dawi Zharr.


Malak Hohenstolz:
„Verloren haben wir die letzte Schlacht. Aber den Mut der Imperialen Armee haben wir bewiesen. So schnell wird dieser Abschaum von Dawi Zharr es nicht wieder wagen uns anzugreifen. Doch Rache heißt es noch zu verüben. Zahn um Zahn, jeder Wunde werden wir vergelten. Somit sage ich euch: Nehmt auf Euch des Mannes Bürde. Schickt die Besten, die ihr erzieht hinaus! Lasst sie schwer bewaffnet wachen über eine Menge, wankelhaft und wild- Eure frisch eingefangene…“


Auszüge von Kurfürst Drakenborks Brief:
„… Der einfache Krieger muss zu den Obigen aufsehen mit Achtung und Vertrauen als zu einem Höherstehenden… Er soll und darf den Obigen jedoch nicht betrachten, als sei er seinesgleichen. Denn das ist er nicht und daran ändert keine Mission etwas. Somit wäre es ein Frevel ohne gleichen Malak Hohenstolz in das Fürstentum zu heben…“


Nachwort:
Danken möchte ich allen Personen die mich inspiriert haben und auf deren Wissen ich auch aufgebaut habe. Zu ihnen gehören die Philosophen Kant und Einstein, der Literaturnobelpreisträger Kipling, ältere Zeitungsartikel von Unbekannten Autoren und leider auch zu erwähnen Adolf Hitler auf dessen Reden ich mich immer wieder bezogen habe. Einige von den Lesern werden eventuell Teile der eingebauten Reden wieder erkennen und sich an die Nazizeit erinnert fühlen, dies tut mir leid. Dies sollte aber auch zu Verschmerzen sein, wenn man den Sinn der Botschaft des Textes entschlüsselt hat.
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BeitragThema: Re: Schwaches Menschlein   Do Aug 06, 2009 12:00 pm

Uff! ein großer, langer Brocken.

Eine sehr gute Idee, nett umgesetzt, aber insgesamt mit kleineren Schwächen.

Kommasetzung ist mir seit der neuen Rechtschreibreform auch ein Gräuel, hier muss ich mich aber hin und wieder anstrengen, den Satz richtig zusammenzusetzen deshalb.
Auch kleinere andere Rechtschreibfehler behindern den Lesefluss leider.

Apropos Lesefluss: Es ist zwar durch den häufigen Charakterwechsel gewollt, dass der rote Faden schwerer zu verfolgen ist, aber bei mir stellte sich kein richtiges Gefühl für irgendeinen der vielen Charaktere ein. Viele Charaktere haben ihren eigenen Absatz, und gerade wenn ich mit einem warmgeworden bin, stirbt er oder sein Part endet.

Die idee mit den philospohischen / geschichtlichen Ansätze ist interessant (studiere selbst Philosophie und musste lächeln, als ich Kant und die Gottesbeweise wiedererkannt habe), aber wirkt irgendwie sehr gekünstelt auf mich. Passt einfach nicht so ganz in mein Bild der Warhammerwelt.

Dafür gefällt mir der Story-Twist am Ende sehr, wo Malak flieht und deswegen alles verloren ist, der vorher noch so stolz war. Gelungen!

Diese Geschichte brennt gerade nach einer Fortsetzung. Diesmal aber bitte mit etwas mehr Mühe bei der Rechtschreibung und mit etwas weniger Verwirrungselementen Smile
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BeitragThema: Re: Schwaches Menschlein   Fr Aug 07, 2009 5:14 am

boah crass lang
verstehe teile der gesprache nicht wird aus der handlung zwar klar aber egal

puh habe zwar nicht unbedingt feststellen konnen wat adolf oder einstein mit der geschichte zu tun haben aber ist einstein nicht ein wissenschaftler und kein philosph.
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BeitragThema: Re: Schwaches Menschlein   Fr Aug 07, 2009 6:01 am

Puh, Zementente hat schon recht ein ganz schöner Brocken. Also verzeiht mir bitte, wenn ich erst die Tage hierzu einen Kommentar abgebe.

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BeitragThema: Re: Schwaches Menschlein   Sa Aug 22, 2009 11:01 pm

Inhaltlich recht gut geschrieben. Gerade das einstreben von Philosophischen Aussagen und Texten aus der Hitlerzeit sind mehr als gelungen.

Dies ist die einzige Geschichte, die mich zum Nachdenken gebracht hat. Sie gibt die Probleme unsere Zeit wieder. Einer denkt für alle, alle folgen ihm. Diese Methoden leben langsam wieder auf in Deutschland, die Wahlbeteiligung sinkt. In eine Warhammer Geschichte so viele Mahnungen herein zustecken finde ich schon mehr als gelungen. Aus diesem Grund, sehe ich über den Sprachstil, der bei manch anderer Geschichte gelungener ist, hinweg.
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Schwaches Menschlein
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